Fachgruppe Drohnenabwehr

/Fachgruppe Drohnenabwehr

Leiter der Fachgruppe: RA Dr. Ulrich Dieckert, Dieckert Recht und Steuern

Email: [email protected]

 

Mission – warum ist die AG/FG eingerichtet

Trotz aller Vorteile von Drohnen in der gewerblichen und behördlichen Anwendung können von diesen unbemannten Fluggeräten auch erhebliche Gefahren ausgehen, insbesondere wenn sie zu deliktischen Zwecken eingesetzt werden oder wenn sich „Freizeitpiloten“ nicht an die Vorgaben der Luftverkehrsordnung halten und damit z.B. Kollisionen provozieren. Aus diesem Grund soll die Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeiten, mit welchen Mitteln bestimmungswidrig eingesetzte Drohnen wirkungsvoll detektiert, identifiziert und abgewehrt werden können, ohne das der Verteidiger dabei selbst mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

Vision – was wollen wir erreichen

Förderung von Abwehrlösungen, mit denen sich deliktisch/gesetzwidrig eingesetzte Drohnen wirkungsvoll und gesetzeskonform detektieren, identifizieren und abwehren lassen.
Erarbeitung von Handlungsempfehlungen/Rechtssetzungsempfehlungen gegen über den zuständigen Behörden und Rechtssetzungsorganen zur Umsetzung der Arbeitsgruppenergebnisse

Wie arbeiten wir

Die Mitglieder der Fachgruppe treffen sich entweder persönlich bei Sitzungen in München oder Berlin oder es werden Telefonkonferenzen abgehalten. Zusätzlich erfolgt ein reger Informationsaustausch über elektronische Medien. Interessierte Mitglieder nehmen schließlich auch gemeinsam Termine bei Behörden wahr (z.B. Bundesnetzagentur).

Welche Ergebnisse hat die AG/FG bisher erreicht

Die Arbeitsgruppe hat in 2016/2017 eine Dokumentation erarbeitet, in der die Bedrohungsszenarien und die verschiedenen Aspekte der Drohnenabwehr (Detektion, Verifikation, Identifikation, Lokalisation, Authentifikation, Abwehr) unter folgender Gliederung erfasst wurden:

  • Funktionsweise der eingesetzten Technik
  • Leistungsmerkmale
  • Abwehr
  • Kompatibilität
  • rechtliche/genehmigungsrelevante Faktoren
  • Bemerkungen

Mitglieder der Arbeitsgruppe haben im November 2017 einen Termin bei der Bundesnetzagentur wahrgenommen, in dem die rechtliche Zulässigkeit von Abwehrlösungen (insbesondere Jamming) unter Berücksichtigung der Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes diskutiert wurden.
Die Arbeitsgruppe will in 2018 ausloten, inwieweit Betreiber von kritischen Infrastrukturen und Sicherheitsbehörden bei der Abwehr von Risiken aus der Luft zusammenarbeiten können.

Schlagworte zur AG/FG

  • Detektion, Identifikation, Verifikation, Authentifikation, Lokalisation, Abwehr
  • Bedrohungsszenarien, Risiken
  • Notwehr, Nothilfe, Selbsthilfe
  • Telekommunikationsgesetz, Bundesnetzagentur
  • Sensordatenfusion, Effektoren, Jamming
  • Betriebsgeheimnisse, Industriespionage

Externe Verweise/Externe Links

  • dedrone.de; dronehunter.de; taranis.esg.de; rohde-schwarz.com; dronecatchers.nl; blighter.com; droneshield.com; sqhead.com; telespazio-vega.de; robinradar.com; digitalglobalsystems.com
  • drohnenrecht.de
2018-02-18T18:01:10+00:00 16.01.2018|

Über den Autor:

Paul Eschbach ist Ingenieur und Wirtschaftsingenieur und berät beruflich Industrieunternehmen und Mittelstand in Themen zu Energie und Effizienz. Fotografie ist in über 30 Jahren zu einem wichtigen weiteren Betätigungsfeld geworden - mit einem Schwerpunkt in der Luftbildfotografie. Im UAV DACH leitet er als Referent die Presse & Öffentlichkeitsarbeit und ist seit 2016 im Verein. Eine eigene Prüfstelle für den Kenntnisnachweis bringt den fachlichen Einblick in die UAV DACH Themen. Sprechen Sie mich gerne an - [email protected]