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Uwe Nortmann Foto by Jeanne Lutz

“Wer nicht weiß, was er tut, ist eine potenzielle Gefahr”,

sagt Uwe Nortmann, Geschäftsführer des deutschsprachigen Verbandes für unbemannte Luftfahrt (UAV). Seit 2014 beschäftgt sich der Salemer mit Drohnen, bietet Kurse für gewerbliche Piloten an. Von etwa 1 000 000 privat genutzen Drohnen in Deutschland geht Nortmann aus – Tendenz steigend. Eine offizielle Altersbeschränkung gibt es nicht, die Hersteller verweisen auf den Verpackungen nur darauf, dass Drohnen keine Spielzeuge seien. Geschichten, wie die aus Manzell, sorgen bei Nortmann für Kopfschütteln.

“Die Wahrung der Privatsphäre und Sicherheit müssen über allem stehen”,

erklärt der Salemer.

Er kritisiert, dass es bislang keine bundesweit geltenden Gesetze für Drohnenflüge gibt. Verkehrsminister Alexander Dobrindt forderte im November 2015 zwar eine Kennzeichnungspflicht und einen Führerschein für Drohnen-Piloten, bislang gibt es aber noch keinen öffentlichen Gesetzesentwurf des Verkehrsministeriums.

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Uwe Nortmann, Geschäftsführer von UAV DACH e.V., bereitet seinen Hexacopter für einen Flug im Uferpark vor. Bild: Jeanne Lutz