Delta-CEO Ed Bastian droht, Passagieren, die sich an Bord nicht an die Regeln halten und sich respektlos gegenüber der Crew und anderen Passagieren zeigen, dauerhaft Hausverbot zu erteilen.

“Bitte seien Sie sich bewusst, dass Respekt und Höflichkeit gegenüber anderen in unseren Flugzeugen, an unseren Flughäfen, an unseren Arbeitsplätzen und in unserer Gesellschaft – selbst wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben – schon immer eine Voraussetzung für unsere mitarbeiter und Kunden waren”, zitiert “One mile at a time” Bastian aus einem Schreiben an die Mitarbeiter. “Diejenigen, die sich weigern, grundlegende Höflichkeit gegenüber unseren Mitarbeitern oder ihren Mitreisenden zu zeigen, sind bei Delta nicht willkommen. Ihr Verhalten wird nicht toleriert, und sie werden nicht das Privileg haben, jemals wieder mit unserer Fluggesellschaft zu fliegen.”


FAA für härtere Gangart

Das Schreiben hat Bastian nach den Vorfällen um den 6. Januar verfasst, den Tag, an dem Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump das Washingtoner Kapitol stürmten. Einige der Unruhestifter waren zuvor mit dem Flugzeug angereist und schon auf dem Weg durch Pöbeleien aufgefallen. Auch die US-Flugsicherheitsbehörde FAA hat eine harte Gangart gegenüber Randalierern rund um den 6. Januar und um die Amtseinführung Joe Bidens am 20. Januar angekündigt.


800 Verweise für Maskenverweigerer

Im Zuge der Coronakrise hat Delta laut “One Mile at a time” bereits 800 Passagieren temporär Hausverbot erteilt, die sich geweigert haben, an Bord eine Maske zu tragen. Nach welchen Kriterien künftig zwischen vorübergehendem und dauerhaftem Hausverbot entschieden wird, ist noch nicht klar.


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