Die ersten beiden Leonardo M-345 sind bei den italienischen Luftstreitkräften in Lecce-Galatina eingetroffen. Die Jettrainer sollen später von den Frecce Tricoloti verwendet werden.

Der neue Typ, von der Aeronautica Militare als T-345A bezeichnet, wird nach und nach die 137 MB-339 ersetzen, die seit 1982 im Einsatz sind. Bisher sind 18 Flugzeuge bestellt, wobei der Gesamtbedarf bei bis zu 45 Jets liegt.


Die M-345, die für die Anforderungen der Grund- und der Fortgeschrittenen-Ausbildung ausgelegt ist, wird die beim 61° Stormo in Betrieb befindlichen M-346 ergänzen, die für die fortgeschrittene Pilotenausbildung eingesetzt werden.


Leonardos integriertes Trainingssystem, das um die M-345-Plattform herum entwickelt wurde, ist für die Ausbildung von Piloten für aktuelle und zukünftige Flugzeuggenerationen ausgelegt. Das System profitiert von der Erfahrung mit und der für den M-346 entwickelten Technologie, die eine “Live Virtual Constructive”-Funktion beinhaltet. Damit können Flugzeuge, die Live-Trainingsmissionen fliegen, simulierte “Freund”- oder “Feind”-Elemente in Szenarien einbauen, so dass der Pilot die gesamte Bandbreite möglicher Einsatzsituationen erleben kann.


Die M-345 ist ein Hochleistungsflugzeug, das den Übergang des Piloten vom Basistrainer zum Jagdflugzeug der neuesten Generation unterstützt. Sie ersetzt die MB-339A in der zweiten und dritten Phase der militärischen Pilotenausbildung der Aeronautica Militare.


Die M-345 wurde auch als neues Flugzeug für die Kunstflugstaffel der italienischen Luftstreitkräfte, die Frecce Tricolori, ausgewählt.


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