Thai Airways gibt in der Krise Flugzeuge ab. Unter den Angeboten finden sich auch zwei Airbus A380. Beide Superjumbos sind an sich noch taufrisch: es handelt sich um die jüngsten A380 der Thai-Flotte. Ob sie einen Käufer finden, steht dennoch in den Sternen.

Der Airbus A380 ist der große Krisenverlierer, nur wenige Betreiber sehen eine Perspektive für den großen Airbus in ihren Flotten. Erst vergangene Woche haben wir über vier ehemalige Air France-A380 berichtet, die derzeit zum Verkauf stehen. Jetzt versucht auch Thai Airways, zwei ihrer sechs A380 über eine Flugzeugbörse loszuschlagen.



Thai Airways besitzt sechs A380. Was mit ihnen geschieht, ist fraglich.

Junge Hüpfer

Beide Flugzeuge hätten technisch gesehen noch ein sehr langes Leben vor sich: Mit der 7,5 Jahre alten HS-TUE und ihrer Schwestermaschine HS-TUF stehen die beiden jüngsten A380 von Thai Airways zum Verkauf. Jede von ihnen hat in ihrer Zeit bei Thai Airways etwa 30.000 Flugstunden absolviert.


Corona-Grounding: A380 im Pausenmodus


Noch mehr Jets im Angebot

Thai Airways hat allein im ersten Halbjahr 2020 900 Millionen US-Dollar Verlust erwirtschaftet und steckt seit Mai in einem Sanierungsverfahren. Die A380 sind nicht die einzigen Langstreckenflugzeuge, die die Airline jetzt ins Schaufenster gestellt hat. Alle zehn Boeing 747-400, zwölf ältere 777-200 und 777-300, sechs Airbus A340-600 und drei A340-500 sind ebenfalls im Angebot.