Eurowings wird für 2021 zuversichtlicher. Die Lufthansa-Tochter sieht “klare Anzeichen einer Marktbelebung” und will Flugzeug um Flugzeug wieder zurück in die aktive Flotte holen. Ein weiterer Stellenabbau steht laut Eurowings-Chef Bischof derzeit nicht zur Debatte.

Weihnachtsbuchungen geben Lufthansa Rückenwind. Die Tochter Eurowings will ab der zweiten Dezemberhälfte immerhin 30 ihrer 100 Flugzeuge einsetzen. “Bis zu den nächsten Osterferien wollen wir auf rund 50 Flugzeuge aufstocken”, sagte Airline-Chef Jens Bischof der “Rheinischen Post”. “Sollte sich der positive Buchungstrend für 2021 fortsetzen, könnten wir wieder mit 80 bis 90 Flugzeugen fliegen.” Eurowings sehe “sehr klare Anzeichen einer Marktbelebung.”


Nummer eins am BER

In der Krise hat sich Eurowings in Berlin wieder vor Easyjet gesetzt – im November absolvierte die Airline 300 Flüge am BER. In Düsseldorf ist der Konkurrent Ryanair gewichen. “Es muss endlich Schluss sein mit einseitig drastischen Gebühren-Nachlässen, damit Ryanair mit Wanderarbeitern von Flughafen zu Flughafen ziehen kann”, sagte Bischof. “Wenn fair und sozial verantwortungsvoll gespielt wird, gewinnt regelmäßig Eurowings – abzulesen am Rückzug der Ryanair aus Düsseldorf, Stuttgart, Bremen und Nürnberg.”


Kein weiterer Stellenabbau

Eurowings hat in der Krise die Management-Ebene um ein Viertel ausgedünnt und 300 administrative Stellen gestrichen. “Weitere Personalmaßnahmen sind nicht vorgesehen”, bekräftigte Bischof. Zumindest vorerst sollten die Eurowings-Angestellten also ihren Platz im Unternehmen sicher haben.


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