Nach der Freigabe durch die parlamentarischen Gremien letzte Woche wurden am Mittwoch die Verträge für die Lieferung von 38 weiteren Eurofightern an die Luftwaffe unterzeichnet.

Das sogenannte Quadriga-Programm sieht den Ersatz der derzeit im Einsatz befindlichen Tranche-1-Eurofighter vor. Die neuen Flugzeuge werden mit AESA-Radar, zukunftssicherer Hard- und Software und einer noch umfassenderen Mehrzweck-Fähigkeit zur Bekämpfung von Luft- und Bodenzielen ausgestattet.


„Quadriga kommt zu einem für alle Beteiligten strategischen Zeitpunkt. Erstens wird sie die Luftverteidigung nicht nur der deutschen Luftwaffe, sondern auch im NATO-Umfeld stärken, und zweitens unterstreicht sie die Möglichkeiten des Programms, weitere Exportchancen zu nutzen. Schließlich wird es auch die europäische Luft- und Raumfahrtindustrie unterstützen, und es ist ein sehr wichtiger Schritt, um eine Brücke zu den zukünftigen Kampfflugzeugprogrammen unserer Kernnationen zu schlagen“ sagte Miguel Ángel Martín Pérez, Generaldirektor der Beschaffungsorganisation NETMA.


Der Auftrag umfasst die Lieferung von 30 einsitzigen und acht zweisitzigen Eurofightern. Drei der Flugzeuge werden mit zusätzlichen Testanlagen als Instrumentierte Testflugzeuge für die Weiterentwicklung des Eurofighter-Programms ausgerüstet. Vertrag sichert die Produktion bis 2030.


Die Industrie erwartet als nächstes einen Eurofighter-Auftrag aus Spanien zur Ablösung der F-18. Im Jahr 2021 stehen zudem Beschaffungsentscheidungen in der Schweiz und in Finnland an. Die in der Schweiz angebotene Variante entspricht der Konfiguration des deutschen Quadriga-Auftrags.




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