Wer diesen auf zehn Stück limitierten Porsche 911 Turbo S kauft, kriegt sogar noch eine ebenso exklusive Uhr dazu. Der Haken dabei? Sie müssen zuvor das entsprechende Flugzeug erwerben.

Klar, ein Porsche 911 Turbo S war noch nie ein Schnäppchen. Und sobald die Zuffenhausener Autobauer zusätzlich eine Limitierung verhängen, brechen preislich alle Dämme. Das vorliegende Exemplar gibt es genau zehn Mal. Das Investment ist mit mehr als acht Millionen Euro allerdings nichts für Angestellte und Berufseinsteiger, denn es kommt noch besser: Das Angebot namens „Duet“ degradiert den Elfer zum Last-Mile-Konzept, denn Sie kaufen in erster Linie ein Flugzeug.



Porsche 911 Turbo S Phenom 300E Jet Duet


Porsche

Wer diesen Porsche will, muss erst das Flugzeug kaufen.

Zusammen mit dem Embraer hat Porsche ein exklusives Angebot ausgetüftelt: Wer bei Embraer eine Phenom 300E bestellt (je nach Ausstattung bis zu 8,5 Millionen Euro teuer), erhält das Recht, auch einen von nur zehn exklusiv individualisierten 992 Turbo S zu kaufen. Gefertigt wird das seltene Stück unter dem Dach der – wie sollte es anders sein – Porsche Manufaktur. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen: Eine ebenfalls auf zehn Stück limitierte Version der Porsche Design-Uhr 1919 Globetimer UTC und ein passendes Kofferset gibt es inklusive.


Details machen individuell

Was macht den Turbo S nun zu so einem edlen Sammlerstück? Natürlich mehr als nur die unvermeidliche „One of 10“-Plakette. Für die Kooperation wurde beispielsweise ein eigenes Logo entwickelt, das einen stilisierten Flügel der Phenom 300E mit dem Heckspoiler des Turbo vereint und auf Kopfstützen und B-Säulen platziert wird. An letzteren sind zudem flankierend zehn kleine Vierecke angebracht, von denen eines mit der Akzentfarbe Speed Blue gefüllt wird. Welches Viereck das sein soll, dürfen Sie sogar selbst entscheiden und das Beste daran: Dieses Symbol bekommt auch Ihr Jet auflackiert.


Porsche 911 Turbo S Phenom 300E Jet Duet


Porsche

Welches Viereck blau ausgefüllt werden soll, entscheiden Sie selbst.

Flächendeckend tragen sowohl Flugzeug als auch Sportwagen eine Kombination aus glänzendem Platinsilbermetallic und satiniertem Jetgraumetallic auf der Außenhaut. Für die Einstiegsleisten des Autos haben sich die Verantwortlichen einen Schmunzel-Verweis auf die Luftfahrt ausgedacht und schreiben „No Step“ ins Aluminium. Das Ziffernblatt der Sport-Chrono-Uhr auf dem Armaturenbrett ziert zudem ein aufgedruckter künstlicher Horizont. Die Lufteinlässe sind in Brillantchrom lackiert und zitieren damit die Triebwerke des Jets.


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Endlich werden substanzielle Bedürfnisse adressiert.

Das sind wirklich „First World Problems“.



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Fazit

Während sich andere Hersteller über Mobilitätskonzepte den Kopf zerbrechen, haben Embraer und Porsche dieses Rätsel bereits gelöst und kombinieren die Phenom 300E kurzerhand mit einem 911er. Schade nur, dass bei einer 10er-Limitierung nicht an die breite Masse gedacht wurde. Ach ja, und beim Anschaffungspreis auch nicht wirklich.


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