Das neue Tool für alle Fälle?

• Es gibt Dinge, die hat man auf Kundenterminen oder bei der Begehung von aktuellen und potentiellen Projekt-Arealen immer dabei. Das Smartphone beispielsweise. Oder ein Tablet, um Unterlagen parat zu haben, Notizen machen zu können. Und auch das gute alte Klemmbrett oder ein Notizbuch gehören – aller Digitalisierung zum Trotz – für viele Menschen irgendwie noch dazu. Um spontan reagieren und Übersichtsdaten sammeln zu können, ist auch eine kleine, flexibel einsetzbare Drohne immer häufiger dabei. Besonders dann, wenn sie wie die neue DJI Mini 2 federleicht und ohne Weiteres zu transportieren ist.

Im Herbst 2019 hatte DJI mit der Mavic Mini ein Drohne präsentiert, die bequem in die Jackentasche passt und aufgrund des niedrigen Gewichts von unter 250 Gramm auch bereits mit Blick auf die künftigen regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa möglichst viele Optionen offen lässt. Insbesondere für die private Nutzung im urbanen Raum. Aber auch gewerbliche Kopter-Nutzer konnten von den Möglichkeiten profitieren, die “das Leichtgewicht” fraglos bietet. Nun, fast genau ein Jahr später, ist der Nachfolger der Mavic Mini da. “Eine ultraleichte, einfach zu fliegende Drohne, die vollgepackt ist mit tollen Funktionen.” So stellt zumindest DJI die Mini 2 der Öffentlichkeit vor. „Mavic Mini war ein monumentaler Durchbruch für DJI und für Drohnenpiloten auf der ganzen Welt, da die beispiellose Kombination aus Gewicht, Sicherheit und Preis-Leistungs-Verhältnis der Einstieg für zahlreiche neue Drohnenpiloten und Liebhaber wurde“, sagt Roger Luo, Präsident von DJI. „DJI Mini 2 verbessert diese Schlüsselaspekte und bietet nochmals gesteigerte Leistung in einem attraktiven, kleinen Format in der sichersten Drohnenkategorie, die perfekt für Anfänger geeignet ist und auch erfahrene Piloten beeindrucken wird.“ 

Im Wesentlichen basiert die Mini 2 auf der Mavic Mini. Die Weiterentwicklungen liegen eher im Detail. Verbesserte Motoren bieten eine leicht erhöhte Flugzeit von 31 Minuten, schnellere Beschleunigungswerte und eine höhere Spitzengeschwindigkeit sowie die Fähigkeit, Windgeschwindigkeiten von bis zu 38 Kilometer pro Stunde standzuhalten, verspricht der Marktführer. Die nun serienmäßig integrierte OcuSync 2.0-Übertragungstechnologie soll für eine stabile und zuverlässige Verbindung zwischen Fernsteuerung und Drohne sorgen. Laut Hersteller wurde die theoretisch machbare Reichweite im Vergleich zur Mavic Mini um 200 Prozent gesteigert. Was mit Blick auf das gesetzlich vorgeschriebene Sichtfluggebot eher ein beruhigendes Gefühl vermittelt als tatsächlich ausgereizt werden darf. In diese Kategorie fällt auch das implementierte Frequenzhopping. Ein durchaus bedeutsames Sicherheitsfeature, das in anderen Bereichen ferngesteuerter Fluggeräte seine Tauglichkeit bereits unter Beweis gestellt hat.

Neben einigen interessanten Erweiterungen von Aufnahme-Modi und neuen Softwarefeatures wie dem Sphäre-Modus, in dem die Mini 2 automatisch 26 Aufnahmen macht und diese zu einem hochauflösenden Bild zusammensetzt oder dem 180°-Modus (sieben Fotos werden zu einem Landschaftsbild zusammengesetzt), ist es vor allem die verbesserte Kameratechnik, die die Drohne von ihrer Vorgängerin abhebt. Der 1/2,3“-Sensor ermöglicht 12-Megapixel-Fotos und eine maximale Videoauflösung von 4K/30fps bei 100 MBit/s. Die Mavic Mini bot hier “nur” 2,7K, 12 Megapixel hatte die Kamera dort aber ebenfalls. Darüber hinaus können bei der Mini 2 die Bilder sowohl im .jpg- als auch im .raw-Format generiert werden. Die Gimbal-Technologie soll – so das DJI-Versprechen – die Drohnenbewegungen, Wind und andere Unwägbarkeiten kompensieren, um verwacklungsfreies, flüssiges Filmmaterial zu ermöglichen. Während der Aufnahme mit einer Auflösung von 1.080p können Piloten dank des vierfach Zooms (zweifach in verlustfreier Qualität) näher an ein Motiv heranrücken, ohne die Drohne bewegen zu müssen.

Die DJI Mini 2 ist ab sofort erhältlich, das Standardpaket kostet derzeit 448,- Euro. Die „Fly More“-Combo ist aktuell aufgrund des temporär gesenkten Mehrwertsteuersatzes für 584,- Euro zu haben.

UAV DACH: Beitrag im Original auf https://www.drones-magazin.de/news/kurz-vorgestellt-dji-mini-2/, mit freundlicher Genehmigung von DRONES MAGAZIN automatisch importiert. Der Beitrag gibt nicht unbedingt die Meinung oder Position des UAV DACH e.V. wieder. Für die Inhalte ist der UAV DACH e.V. nicht verantwortlich.