Sean Doyle sieht die Luftfahrtindustrie in der Krise weitgehend auf sich gestellt. Der frisch ins Amt gerufene Chef von British Airways hat die Politik zur Schaffung eines sicheren Reisekorridors zwischen London und New York aufgefordert.

Der aufgestaute Ärger war Sean Doyle anzumerken. Seine erste Onlinekonferenz nach Abberufung von Aer Lingus zu British Airways hat der Airlinechef dann auch gleich für eine Abrechnung mit der britischen Luftfahrtpolitik in Corona-Zeiten genutzt. „Wir erhalten keinerlei Unterstützung und sehen keinerlei Maßnahmen“, sagte Doyle. „Die Regierung sagt uns auch nicht, was sie gerade denkt.“


Corona-Schnelltests als Hoffnung

Doyle forderte ein weltweit anerkanntes Testschema, das Reisenden internationale Flüge wieder ermöglichen soll. Die Branche setzt große Hoffnungen in Covid-19-Schnelltest, die innerhalb weniger Minuten ein Ergebnis liefern und damit kurz vor dem Boarding einsetzbar wären.



Sean Doyle trat vor wenigen Tagen die Nachfolge von Alex Cruz bei British Airways an. Zuvor war er Chef der irischen Aer Lingus.

Sicherer Korridor über den Atlantik

„Wir müssen gemeinsam an einem Pilottest (mit dieser Technologie, Red.) für die Strecke London – New York arbeiten“, sagte Doyle auf der Konferenz. „Das ist in normalen Zeiten eine der verkehrsreichsten Flugrouten der Welt.“ Doyle hat erst vor wenigen Tagen den Vorstandsvorsitz bei British Airways von Alex Cruz übernommen. Zuvor leitete der Manager die zur gleichen Gruppe gehörende Aer Lingus, die ebenfalls stark unter dem Einbruch des Transatlantikverkehrs leidet.




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