Die Nachricht sorgte für einiges Aufsehen. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung habe Airbus Helicopters entschieden, das CityAirbus-Projekt nicht über das im November auslaufende aktuelle Testprogramm weiter zu verfolgen. Das mit reichlich Polit-Prominenz im Frühjahr 2019 vorgestellte Luft-Taxi hatte immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, noch im Sommer diesen Jahres hatte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Airbus-Standort in Donauwörth den aktuellen Entwicklungsstand des Fluggeräts demonstrieren lassen. Allerdings ist die Corona-Pandemie auch an Europas größtem Luft- und Raumfahrtkonzern nicht spurlos vorübergegangen, sodass ein Ende der kostspieligen Entwicklung zumindest nicht komplett undenkbar schien. Auf Drones-Anfrage dementierte das Unternehmen nun jedoch die FAZ-Berichterstattung. „Das CityAirbus-Programm geht weiter“, teilte die Airbus-Pressestelle mit. Man ziele mit dem Demonstrator (Foto) auf die Entwicklung marktreifer eVTOLs ab und zudem sollen Erkenntnisse aus dem CityAirbus-Projekt auch dazu beitragen, das kürzlich vorgestellte Ziel zu erreichen, bis 2035 drei emissionsfreie Flugzeuge (“Zero-E-Konzept”) in die Luft zu kriegen. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk sprach Wolfgang Schoder, Deutschland-Chef von Airbus Helicopters davon, dass in den kommenden Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag für die weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit eingeplant sei. 

Foto: Airbus

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