Seit Mai ist klar, dass die Boeing 777 bei Delta keine Zukunft mehr hat. Nun hat die US-Airline auch bekanntgegeben, wohin die letzten Flüge mit der Triple Seven gehen – und an welchem Tag sie stattfinden. Das Ende kommt demnach noch früher als gedacht.

Delta hat es eilig: Mit Umstellung auf den Winterflugplan fällt auch der Vorhang für das einstige Langstrecken-Flaggschiff der Riesen-Airline aus Atlanta. Am 31. Oktober wird zum letzten Mal eine Boeing 777 auf einem regulären Flug für Delta unterwegs sein. Unter der Flugnummer DL8807 schickt der Carrier seine letzte Triple Seven von New York JFK nach Los Angeles. Der vorletzte geplante 777-Flug wird einen Tag vorher ebenfalls nach Los Angeles führen – allerdings von der Delta-Homebase, dem Hartsfield-Jackson Airport in Atlanta. Vermutlich werden beide Jets nach ihrer Landung in LAX weiter ins benachbarte Victorville auf den dortigen Flugzeugfriedhof fliegen.



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Beide Flüge sind regulär buchbar, wie Delta bestätigte. Auf dem Flug von New York nach Los Angeles sind sämtliche Business Class-Sitze jedoch bereits ausverkauft. Ticketpreise in der Economy Class starten für beide Flüge bei 149 US-Dollar, die Premium Economy gibt es ab 350 US-Dollar. Delta weist zudem darauf hin, dass die Flugdaten sich auch kurzfristig noch ändern können – ein Hinweis, der besonders in den aktuellen Zeiten durchaus ernstzunehmen ist.



Delta

Blick in die erneuerte Business Class der Delta-777. Alle 18 Triple Seven der Airline erhielten 2019 ein komplettes Kabinen-Upgrade – jetzt werden sie ausgemustert.

Airbus statt Boeing

Dass die Boeing 777 nun so schnell aus der Delta-Flotte verschwindet, schien zu Beginn des Jahres 2020 noch schwer vorstellbar. Erst im vergangenen Jahr ließ die Airline die Kabinen ihrer 18 Triple Seven auffrischen, was eigentlich eher auf einen längeren Weiterbetrieb hingedeutet hatte. Die hereinbrechende Corona-Pandemie warf all diese Planspiele jedoch über den Haufen. Aus Kostengründen, so hieß es, verkündete Delta deshalb im Mai, alle 18 Boeing 777 bis Ende 2020 auszumustern und damit die Flottenstruktur zu vereinfachen. Künftig wird sich der US-Carrier auf der Langstrecke vornehmlich auf den Airbus A350-900 stützen. 15 Exemplare des europäischen Carbon-Zweistrahlers verrichten bereits für Delta ihren Dienst.


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