Golf-Carrier Emirates nimmt ab dem 1. November Düsseldorf und Hamburg wieder in sein Liniennetz auf. Damit bedienen die Araber mit Beginn des Winterflugplans wieder alle vier deutschen Ziele – jedoch mit reduzierter Frequenz und bis auf Weiteres nicht mit A380.

Zweimal wöchentlich, immer freitags und sonntags, können Passagiere ab dem 1. November mit Emirates von Hamburg und Düsseldorf nach Dubai fliegen. Zusammen mit den beiden größten deutschen Airports Frankfurt und München, die Emirates bereits seit geraumer Zeit wieder anfliegt, finden sich im Emirates-Netzwerk somit ab dem Winterflugplan wieder genau so viele deutsche Ziele wie vor Corona.


Vor fünf Jahren:: A380-Erstlandung in Düsseldorf


Insgesamt 20 Mal wöchentlich nach Deutschland

Frankfurt steuert Emirates derzeit zwölfmal pro Woche an, München immerhin viermal. Das ist – wie auch in Düsseldorf und Hamburg – noch ein gutes Stück weg von den vor März 2020 gewohnten Frequenzen. Volker Greiner, Emirates-Manager für Nord- und Zentraleuropa, freut sich trotzdem: „Wir bedienen wieder alle unsere vier Abflughäfen in Deutschland und bieten Reisenden sichere und erweiterte globale Konnektivität mit einem effizienten Zwischenstopp in Dubai.“ Da im Winterflugplan zudem auch Budapest, Bologna und Lyon als Destinationen in Europa hinzukommen, wächst das Emirates-Streckennetz auf insgesamt 99 Ziele. Damit komme man „schrittweise der Reisenachfrage nach“, heißt es bei der Golf-Airline.



Die Boeing 777 ist in der Krise leichter auszulasten als der riesige Airbus A380.

Triple Seven statt A380

Abseits der reduzierten Schlagzahl ist bei Emirates‘ Deutschlandflügen noch etwas anders als vor der Corona-Pandemie. War bis März zumindest in Düsseldorf, Frankfurt und München der Airbus A380 ein alltäglicher Anblick, müssen Fans und Fluggäste sich in Hinblick auf den Superjumbo noch gedulden: Bis auf Weiteres setzt Emirates nämlich auf allen Deutschlandflügen ausschließlich die Boeing 777-300ER ein. Diese biete zusätzlich „eine robuste Frachtkapazität“ und scheint mit ihrem begrenzteren Platzangebot auf absehbare Zeit besser geeignet als der Superjumbo.