Nach 44 Jahren übergibt Walter Eichhorn seine geliebte T-6 (D-FHGK) an die Flying Bulls in Salzburg. Damit ist seine Zeit mit ihr jedoch nicht vorbei, denn er darf sie weiterhin bewegen.

Wer in den vergangenen Jahrzehnten auf Flugtagen in Deutschland unterwegs war, der kennt Walter Eichhorn und seine blaue T-6. Zusammen mit seinem Sohn Toni flogen die beiden zeitweise mit zwei T-6 ein Kunstflugprogramm in ganz Europa. Nun ist für Walter die Zeit gekommen, sich von seinem Liebling zu trennen, Toni verkaufte seine T-6 schon vor einigen Jahren und ein neues Zuhause zu suchen.


Da bot sich der Hangar der Flying Bulls in Salzburg natürlich an, denn schon seit Langem prangt der Schriftzug des Energy-Dring-Herstellers schon auf dem Rumpf der Texan. Es ist kein Abschied für immer, so steht es auf der Webseite der Eichhorn AirAdventures, denn Walter darf die Maschine immer besuchen und gelegentlich auch mal eine Runde drehen.


T-6 ist eine Harvard

Bei der D-FHGK handelt es sich übrigens um eine 1942 bei Noorduyn gebaute Harvard Mk IIB, die im gleichen Jahr an die Royal Canadian Air Force ausgeliefert wurde. Fünf Jahre später kam sie in die Schweiz und flog bis 1969 bei der Schweizer Luftwaffe. Danach wurde sie nach England verkauft und kam 1971 nach Deutschland. Seit 1976 flog Walter Eichhorn sie.


Mit dem Wechsel zu den Flying Bulls geht ein Stück Flugtag-Geschichte in neue Hände über. Man darf sich aber sicher sein, dass die Bullen die D-FHGK weiterhin artgerecht bewegen werden, so wie es Walter so lange getan hat.




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