Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 verbindet die Billig-Airline JetBlue Airways Ziele in Nordamerika und der Karibik. Ab 2021 will sie erstmals nach Europa fliegen. Das Flugzeug dafür wird gerade gebaut: In Hamburg läuft die Endmontage der ersten A321LR für JetBlue.

JetBlue will auf die Langstrecke – und zwar im großen Stil: 13 A321LR und 13 A321XLR hat die Airline aus New York bei Airbus bestellt. Sie sollen ab 2021, bzw. ab 2023 zur Flotte des Billigfliegers stoßen und JetBlue erstmals auch Flüge nach Übersee ermöglichen. Erstes Ziel der Expansion ist London, das JetBlue ab dem kommenden Frühjahr von New York und Boston aus anfliegen möchte.




Jetblue

Die 13 A321LR für JetBlue erhalten ein neues Farbdesign am Heck. Es trägt den Namen „Streamer“ und ist eine Reminiszenz an die Wellen des Ozeans sowie an den Jetstream.

Fünf A321LR sollen 2021 kommen

Im Hamburger Airbus-Werk in Finkenwerder nimmt JetBlues Europa-Vision nun immer mehr Gestalt an. Dort steht die erste A321LR in der Endmontage – vier weitere Maschinen dürften in Kürze folgen, denn insgesamt möchte JetBlue im kommenden Jahr fünf A321LR übernehmen. Flugzeug Nummer 1 präsentiert sich auf Fotos aus der Werkshalle bereits mit frisch montiertem Seitenleitwerk und ist dadurch eindeutig als JetBlue-Maschine zu erkennen.




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Das „Streamer“-Motiv ist auch auf den Winglets der A321LR für JetBlue zu sehen.

Neues Design für die Langstrecke

Ebenso auffällig ist das spezielle Farbdesign, das auf der fertiglackierten Heckflosse prangt. Das Design trägt den Namen „Streamer“, wie JetBlue auf Twitter verriet, und wird auch die Hecks der folgenden zwölf A321LR für die Airline zieren. Das in verschiedenen Blautönen gehaltene Wellenmuster symbolisiert laut JetBlue den Ozean, der künftig für den Billigflieger kein Hindernis mehr darstellt. Zugleich stehen die Wellen für den Jetstream, der die JetBlue-Narrowbodies über den Großen Teich tragen soll. An Bord will die Airline nach eigener Aussage mit einem hochwertigen, aber erschwinglichen Produkt überzeugen – und damit auch im Transatlantikdienst für Furore sorgen.


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