Um die Sicherheit der Mitarbeiter und einen reibungslosen Abbau-Ablauf in der Bergbauindustrie zu gewährleisten, sind exakte Daten über die topographischen Gegebenheiten der Stollen und Abraumhalden unerlässlich. Bislang mussten die Daten aufwändig erhoben, der Betrieb dafür zeitweise eingestellt werden. Ein langwieriges und kostspieliges Unterfangen. Mit Hilfe von Drohnen lassen sich die Messungen nun in wesentlich kürzerer Zeit und bei voll laufendem Arbeitsbetrieb vornehmen. So verwendete beispielsweise ein Team des amerikanischen AMES-Konzerns die Flächendrohne eBee X von senseFly, um eine detaillierte 3D-Darstellung der Grubenwand einer Kupfermine in Arizona im Südwesten der USA zu erstellen. Mehr als 14.000 mit Geodaten versehene Bilder wurden während der verschiedenen Flüge gemacht, aus denen mit Hilfe der Bildverarbeitungssoftware Pix4D eine präzise Oberflächendarstellung der zu untersuchenden Grubenwand berechnet werden konnte. Anders als bei herkömmlichen, bodengestützten Methoden lassen sich die wesentlich weniger aufwändigen und kostenintensiven Drohnenbefliegungen auch in kürzeren Intervallen durchführen, sodass eine engmaschigere Überwachung möglich ist und potenzielle Risiken durch topographische Veränderung frühzeitiger erkannt werden können. 


Abbildung: senseFly

18. September 2020

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