Lufthansa-Tochter Swiss hat am vergangenen Freitag in Hamburg-Finkenwerder ihren ersten Airbus A321neo übernommen und auf ihre Homebase Zürich überführt. Die Übergabe ging schnell vonstatten: Erst zehn Tage zuvor war das Flugzeug erstmals abgehoben.

Auch unter dem Eindruck der Krise setzt Swiss die Modernisierung ihrer Flotte fort. Einen gewichtigen Teil sollen dazu die modernen Mitglieder der A320-Familie beitragen: Insgesamt 25 A320neo und A321neo haben die Schweizer bei Airbus bestellt. Während von der Basisversion A320neo bereits zwei Exemplare für Swiss unterwegs sind, ließ die größere Schwester bislang auf sich warten. Am 18. September jedoch konnte die Lufthansa-Tochter mit der HB-JPA ihre erste A321neo in Empfang nehmen.




Swiss

Das neueste Flottenmitglied der Swiss trägt die Kennung HB-JPA.

Benannt nach einem Bergdorf

Der Zweistrahler trägt den Taufnamen „Stoos“ – und steht damit Pate für ein idyllisches, autofreies Bergdorf im Kanton Schwyz, das Wintersportlern vor allem als Skigebiet bekannt ist. In der Airbus-Produktionsliste wird die „Stoos“ als MSN9417 aufgeführt. Und MSN9417 ist wirklich nigelnagelneu: Erst zehn Tage vor der Übergabe, am 8. September nämlich, startete das Flugzeug zu seinem Jungfernflug – unter der Testkennung D-AYAO.




Swiss

Benannt ist der Jet nach dem 150-Seelen-Dörfchen Stoos im Kanton Schwyz.

Erster Einsatz steht noch aus

Zu beanstanden hatten die Swiss-Verantwortlichen bei der Inspektion ihres jüngsten Flottenmitglieds in spe offenbar nichts. Deshalb ging es am Freitag unter der Flugnummer LX5221 direkten Wegs nach Hause: Rund eine Stunde nach dem Start in Finkenwerder landete die HB-JPA zum ersten Mal in ihrer neuen Heimat Zürich. Dort wartet sie nun auf ihrern ersten kommerziellen Einsatz.


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