USS „Tripoli“ trifft in San Diego ein

Das neueste amphibische Angriffsschiff der Marine, die USS „Tripoli“ (LHA 7), traf am Freitag in ihrem neuen Heimathafen in San Diego ein.

Das zweite Schiff der „America“-Klasse ist die LHA 7 insbesondere als Träger für das Luftkampfelement (Air Combat Element = ACE) des Marinekorps gedacht, einschließlich der F-35B Lightning II und der MV-22 Osprey. Ein Welldeck zur Aufnahme von Luftkissen-Landungsfahrzeugen wie bei den LHDs der „Wasp“-Klasse fehlt.


Die „Tripoli“ wurde in Pascagoula, Mississippi, von Huntington Ingalls Industries gebaut. Vor dem Auslaufen nach San Diego – die Route führte um Südamerika herum – war die Crew 14 Tage in Quarantäne (Restriction of Movement, ROM). Darüber hinaus sagte die US Navy die traditionelle Indienststellungszeremonie des Schiffes als Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab. Es gab am 15. Juli lediglich einen entsprechenden Marine-Befehl.


Neben der „Tripoli“ sind in San Diego die amphibischen Großdeck-Angriffsschiffe der „Wasp“-Klasse, die USS „Essex“ (LHD 2), die USS „Boxer“ (LHD 4), die USS „Bonhomme Richard“ (LHD 6) und die USS „Makin Island“ (LHD 8) stationiert.


„Unsere Matrosen haben hervorragende Arbeit geleistet, um die Tripoli sicher zu unserem neuen Heimathafen San Diego zu bringen“, sagte Kapitän Kevin Meyers, der kommandierende Offizier des Schiffes. „Jetzt konzentrieren wir uns darauf, dieses Schiff auf seine zukünftige Mission vorzubereiten: Kampfhandlungen zu unterstützen und humanitäre Hilfe rund um den Globus, in der Luft, zu Land und zu Wasser, zu leisten“.




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