Das Flugtaxi-Startup Volocopter arbeitet daran, seinen Elektro-Mulitcopter kommerziell nutzbar zu machen. Das Vertrauen in den eigenen Erfolg scheint groß: Ab sofort können Fans Tickets für die ersten Flüge reservieren. Doch das Angebot ist begrenzt.

Im Elektro-Flugtaxi über den Stau hinweg aus den verstopften Innenstädten fliehen: eine Vision, der seit Jahren eine wachsene Zahl von Startup-Unternehmen auf der ganzen Welt nachhängt. Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist Volocopter aus Bruchsal bei Karlsruhe, das derzeit seinen weiterentwickelten Multicopter VoloCity in Stellung bringt.




Volocopter

Volocopter hat bereits eine Reihe von Testflügen in Singapur absolviert.

15 Minuten für 300 Euro

Wer schon immer wissen wollte, wie es sich in einem solchen, elektrisch betriebenen, Multicopter fliegt und zugleich unter den ersten sein will, die in den Genuss dieser Erfahrung kommen, sollte sich bereitmachen. Auf dem Greentech Festival in Berlin läutete Volocopter nämlich heute die weltweit erste Reservierungsphase für elektrische Flugtaxi-Flüge ein. Ab sofort können Fans online Tickets für Volocopterflüge reservieren. Das „VoloFirst“ genannte Ticket kostet 300 Euro und kann mit einer Anzahlung von zehn Prozent, also 30 Euro, über eine Reservierungsplattform auf der Webseite des Unternehmens gesichert werden. Die Anzahl der Reservierungen ist auf insgesamt 1000 begrenzt. Die Flugzeit wird jeweils 15 Minuten betragen, heißt es seitens Volocopter. Im Preis seien ein persönliches Flugvideo und ein Zertifikat inbegriffen.



Elektroflug in Innenstädten

Volocopter scheint sich seiner Sache recht sicher zu sein. Schon in zwei bis drei Jahren, so heißt es aus Bruchsal, könne man in den kommerziellen Markt eintreten – sofern es bis dahin generelle Zulassungsrichtlinien für Flugtaxis gibt. Erfolgreiche Testflüge in Stuttgart, Helsinki und über Singapurs Marina Bay hat der Volocopter schon absolviert. „Der Traum vom elektrischen Fliegen in Innenstädten wird in nur wenigen Jahren Alltag sein“, frohlockt Volocopter-Chef Florian Reuter. „Unsere öffentlichen Testflüge mit internationalen Zulassungen sind Beweis dafür.“ Nun lade man Fans ein, selbst mit an Bord zu gehen ebenfalls „Pioniere zu werden.“


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