Angesichts der Spannungen mit der Türkei hat die griechische Regierung verschiedene Aufrüstungsmaßnahmen angekündigt, darunter die Beschaffung von 18 Rafale-Kampfflugzeugen.

Über die eilige Beschaffung in Frankreich war seit Wochen spekuliert worden, bevor sie nun vom griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Samstag offiziell angekündigt wurde.


„Diese Ankündigung veranschaulicht die Stärke der Partnerschaft, die die griechische Luftwaffe und Dassault Aviation seit mehr als 45 Jahren verbindet, und zeigt die anhaltende strategische Beziehung zwischen Griechenland und Frankreich“, so Dassault Aviation.


Griechenland bestellte 1974 40 Mirage F1 bei Dassault Aviation, dann 40 Mirage 2000 im Jahr 1985 und schließlich 15 Mirage 2000-5 im Jahr 2000; dieser jüngste Vertrag umfasste auch die Modernisierung von 10 Mirage 2000 auf den Standard 2000-5 mit einem großen Beitrag der griechischen Industrie.


Die Details des Kaufs müssen laut der französischen Verteidigungsministerin Florence Parly „in den kommenden Monaten“ noch verhandelt werden. Es geht um die schnelle Lieferung von vielleicht einem Dutzend gebrauchten Flugzeugen aus dem Bestand der Armée de l´Air et de l´Espace, bevor dann neue gebaute Rafale folgen.


Griechenland wäre der erste europäische Exportkunde für die Rafale, die bisher nach Ägypten, Indien und Katar verkauft wurde. Griechenland hat zuletzt auch einen Vertrag für die Modernisierung von 84 Lockheed Martin F-16 unterzeichnet und plant zudem die Beschaffung von Lockheed Martin F-35 Lightning II.




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