Am Donnerstag verlegt eine Lockheed P-3C der Marineflieger von Nordholz erneut nach Dschibuti. Er wird bis Weihnachten im Rahmen der EU-geführten Mission Atalanta fliegen.

Der Kontingentführer Fregattenkapitän Sascha Siemer ist mit etwa 50 Soldaten des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ bereits vor Ort, um den Empfang der P-3C vorzubereiten. „Wir Marineflieger stellen mittlerweile das 31. Einsatzkontingent. Die Corona-Epidemie hat die Welt fest im Griff: Abstandsregeln, Hygienemaßnahmen und eine Vielzahl von Einschränkungen bestimmen den Alltag. Dieser besonderen Herausforderung stehen auch wir in Dschibuti gegenüber. Der uns so vertraute Einsatz hat an Komplexität hinzugewonnen“, so Siemer.


Die deutschen Marineflieger tragen bereits seit 2008 einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Piraterie und zur Sicherheit der Schifffahrtswege am Horn von Afrika bei. Im Schnitt wird die Orion, mit dem Spitznamen „Jester“, alle zwei Tage ihre Triebwerke anwerfen. Die Einsatzflüge dauern etwa acht Stunden, indem der Golf von Aden sowie die angrenzenden Gewässer des Indischen Ozeans überwacht werden.




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