Air Astana, die nationale Airline Kasachstans, will ab Oktober Direktflüge zwischen Almaty und Frankfurt anbieten. Zum Einsatz kommt ein Airbus A321LR. Auf Komfort müssen Fluggäste trotz Schmalrumpfjet jedoch nicht verzichten – zumindest nicht in der Business Class.

Es ist eine Premiere: Erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 2001 fliegt Air Astana ab dem 2. Oktober nonstop aus der größten Stadt Kasachstans in die Mainmetroploe Frankfurt. Zunächst will der kasachische Flag Carrier den Service zweimal wöchentlich anbieten. Ab dem 26. Oktober soll die Route sogar dreimal die Woche verfügbar sein – montags, mittwochs und freitags. Für die Ankunft in Frankfurt hat Air Astana einen frühen Slot gebucht. Damit will die Airline, zusammen mit Codeshare-Partner Lufthansa, komfortable Umsteigeverbindungen zu anderen Zielen in Europa oder Nordamerika ermöglichen.




Air Astana

Neben Almaty fliegt Air Astana ab Frankfurt auch die Hauptstadt Nur-Sultan im Norden und Oral im Westen Kasachstans an.

Air Astanas neues Flaggschiff

Zum Einsatz kommt auf den Air Astana-Flügen von Almaty nach Frankfurt ein brandneuer Airbus A321LR. Erst vor knapp einem Jahr haben die Kasachen ihr erstes Flugzeug dieses Typs übernommen, inzwischen betreiben sie drei A321LR. Die dritte Maschine wurde erst am 27. August an Air Astana geliefert. Air Astana fliegt den reichweitenstarken Schmalrumpfjet – die Flugdistanz zwischen Almaty und Frabkfurt beträgt immerhin gut 5000 Kilometer, die Flugzeit liegt bei über sechs Stunden – in einem großzügigen Kabinenlayout mit 166 Sitzplätzen. 150 davon finden sich in der Economy Class, die restlichen 16 bilden die Business Class im vorderen Kabinenteil.




Air Astana

Blick in die Business Class der A321LR von Air Astana. 16 Passagiere finden dort Platz. Die Sitze können bei Bedarf in Betten verwandelt werden.

Komfortabel reisen im Standardrumpfjet

Flatbed-Sitze von Thompson Vantage, die sich zu einem fast zwei Meter langen Bett umfunktionieren lassen, sollen anspruchsvollen Reisenden trotz begrenzten Platzangebots Komfort garantieren. Die Unterhaltung an Bord erfolgt über 16-Zoll-Bildschirme an jedem Sitz. Die Monitore in der „Holzklasse“ sind immerhin noch zehn Zoll groß. Fluggäste nehmen hier auf 45 Zentimeter breiten Recaro-Sitzen Platz. Der Sitzabstand liegt laut Air Astana bei großzügigen 80 Zentimetern. So dürfte sich der gefühlte Langstreckenflug auch in der schmalen Röhre tatsächlich einigermaßen stressfrei überstehen lassen.


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