Ryanair schraubt die eigene Passagiererwartung für 2020 weiter zurück. Airlinechef Michael O`Leary sieht in Schulöffnungen nach den Sommerferien den Schlüssel für ein stabileres Herbstgeschäft – und hofft 2021 auf 40 Boeing 737 MAX.

Ryanair rechnet im Winter mit punktuellen Einschränkungen, wenn in bestimmten Regionen die Corona-Fallzahlen ansteigen. Statt 75 Millionen erwartet Ryanair nur noch 60 Millionen Passagiere im laufenden Jahr – und hofft auf einen Regelbetrieb an Schulen nach den Sommerferien.


Schulöffnungen als Schlüssel

„In dem Maße, wie die Rückkehr an die Schulen gelingt, wird aus unserer Sicht auch bei Geschäftsreisen eine gewisse Normalität einkehren“, sagte Airlinechef Michael O`Leary am Montag vor Investoren. Ohne Schulöffnugen würde selbst das 60-Millionen-Ziel „eine Herausforderung“ darstellen.




Boeing

Ryanair ist als reiner 737-Nutzer besonders scharf auf einen schnellen Einsatz der 737 MAX.

Boeing 737 MAX und Niedrigpreise

Ryanair hatte im vergangenen Jahr 152 Millionen Passagiere befördert und schreibt durch die Krise wie nahezu alle Airlines tiefrote Zahlen. Um die Flieger 2021 wieder voll zu kriegen, will O`Leary eine aggressive Preispolitik betreiben. Für den Sommer 2021 erwartet das Management zudem die ersten 40 737 MAX. Ob diese Erwartung erfüllt wird, liegt allerdings vorrangig in der Hand der Luftfahrtbehörden der USA und Europas, FAA und EASA.




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