Der neue SAR-Hubschrauber der Bundeswehr ist seit Montag offiziell im Dienst. Die speziell ausgerüsteten H145 von Airbus Helicopters fliegen zunächst beim Transporthubschrauberregiment 30 in Niederstetten.

Laut Heer ist die Einführung der SAR-Version des H145 „nicht nur ein technischer Quantensprung für die Such- und Rettungstrupps der Bundeswehr“, sondern auch als Rüstungsprojekt beispielhaft für die Zusammenarbeit mit der Industrie.

Die SAR-Staffel in #Niederstetten hat bisher vier H145 SAR erhalten. Der Nachfolger der Bell UH-1D verfügt unter anderem über Hochleistungskameras, Suchscheinwerfer, Ortungssysteme für Notsender, eine vollwertige medizinische Ausrüstung, Rettungswinden sowie Lasthaken, die beispielsweise für den Einsatz von Feuerlöschbehältern genutzt werden können. Der BambiBucket fasst bis zu 800 Liter.

Die Lieferung der in Donauwörth gebauten H145 hatte im vergangenen Dezember begonnen. Insgesamt sieben wurden 2018 bestellt. Sie werden an den Standorten Niederstetten, Holzdorf und Nörvenich stationiert.

Die letzten H145 LUH SAR (Light Utility Helicopter Search and Rescue) sollen Anfang 2021 nach Abschluss des Trainings ausgeliefert werden. Airbus Helicopters ist auch für die Wartung, Instandsetzung und logistische Betreuung der Hubschrauber zuständig.

Airbus hat bereits H145 für die Luftwaffe geliefert, die als Unterstüzungshubschrauber für das Kommando Spezialkräfte dienen. Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters Deutschland sieht „für das flexible und zuverlässige Muster noch wesentlich mehr Möglichkeiten für eine breite Palette von Aufgaben in allen Teilstreitkräften. „

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