Nachdem man kein Vertrauen mehr in die Zulassungsfähigkeit unbemannter Systeme hat wird die Luftwaffe jetzt Geschäftsreisejets für das Aufklärungssystem ISIS beschaffen.

Die entsprechenden Gelder – 75 Millionen Euro – für den Kauf von drei Bombardier Global 6000 wurden am Mittwoch vom Haushaltsausschuss des Bundestags freigegeben. In die Geschäftsreisejets soll das in Deutschland entwickelte Integrated Signal Intelligence System (ISIS) eingerüstet werden.

Der Bundeswehr wird so ab 2025 wieder die Fähigkeit zur signalerfassenden luftgestützten, weiträumigen Aufklärung zur Verfügung stehen, hofft man im Ministerium, nachdem man Anfang des Jahres seine Meinung geändert hatte und von der unbemannten Plattforem Northrop Grumman MQ-4 Triton auf den „handelsüblichen Flugzeugtyp“ Global 6000 von Bombardier umschwenkte. Da dieses Flugzeug in der Luftwaffe bereits geflogen wird, „ergeben sich auch bei Wartung, Ausbildung und Ersatzteilbeschaffung Synergieeffekte“, heißt es.

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