Tausende geparkte Flugzeuge weltweit sind während der Coronavirus-Pandemie zum Sinnbild des Stillstands geworden. In seiner „Lockdown-Series“ hat der Fotograf Tom Hegen die außergewöhnliche Situation an vier deutschen Flughäfen festgehalten – aus der Vogelperspektive.

Weiß leuchtend in der Sonne und sauber abgestellt wie nach einem Betriebsschluss, den es bis vor kurzem nie gab: so zeigen sich Flugzeuge, Schlepper und Tankfahrzeuge auf Hegens Bildern. Aufgenommen hat Tom Hegen sie in den vergangenen Wochen von einem Helikopter aus an den Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Hamburg. Die Eindrücke, die er festgehalten hat, sieht Hegen als „Symbol für den Stillstand und die Krise.“

„Sinnbild der Globalisierung“

„Für mich ist die Luftfahrt ein Sinnbild für Globalisierung. Ohne die Globalisierung hätte sich das Coronavirus nicht so rasant verbreiten können – und nun ist die Luftfahrt zugleich eine der größten Verliererinnen des Stillstandes“, sagt Hegen. Bei der „Lockdown-Series“ habe es ihn gereizt, diesen Zusammenhang in Bilder zu fassen. In einigen anderen Serien befasst sich Hegen mit den Spuren, die Menschen auf dem Planeten hinterlassen.

Vogelperspektive als Markenzeichen

„Coal Mine Series“, „Salt Series“, „Iceberg Series“ – für alle hat er die Vogelperspektive gewählt und die Aufnahmen je nach Gegebenheiten vom Hubschrauber, dem Kleinflugzeug oder einem Heißluftballon aus gemacht. Manchmal greift er auf Drohnen zurück. „Mit diesem Perspektivwechsel bekommt man einen Überblick und versteht die Zusammenhänge besser“, sagt Hegen. „Die Luftfahrt ist ein Teil unseres Systems, ohne den ich meine Arbeit nicht machen könnte“, sagt er. „Ein Teil, der modernisiert und hinterfragt werden sollte.“

UAV DACH: Beitrag im Original auf https://www.flugrevue.de/zivil/corona-fotoserie-luftfahrt-lockdown-aus-der-vogelperspektive/, mit freundlicher Genehmigung von FLUG REVUE automatisch importiert. Der Beitrag gibt nicht unbedingt die Meinung oder Position des UAV DACH e.V. wieder.