Die Finanzhilfe für Swiss und Edelweiss von der Schweizer Regierung steht. Gut 285 Millionen Euro sollen zunächst fließen. Dann will Swiss auch vorsichtig wieder in den Flugbetrieb starten – unter dem Vorbehalt, den Plan möglichen Unwägbarkeiten anzupassen.

Nicht abzuschätzen ist laut CEO Thomas Klühr derzeit, welche Märkte sich wann und unter welchen Bedingungen öffnen werden. Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet, plant das Swiss-Management für den Sommer mit einer Kapazität, die 15 bis 20 Prozent des Vorkrisenniveaus entspricht.

A220, A330 und A340

Auf Kurz- und Mittelstrecken will es dabei vornehmlich auf A220 setzen, auf Mittel- und Langstrecken auf Flugzeuge der Größenordnung A330 und A340. Zum Scheinerhalt der Piloten sollen sporadisch jedoch auch die A320 sowie die Boeing 777 zum Zug kommen. Erweist sich der Plan in dieser Form als umsetzbar, könnte Swiss bis zum Jahresende die Hälfte ihrer ursprünglichen Kapazität zurückgewinnen – zumal laut Thomas Klühr dank der verstärkten Frachtnachfrage eine geringere Passagier-Auslastung notwendig ist, um Flüge profitabel zu machen.

Patrick Zwerger

Anderswo Auslaufmodell, bei Swiss erste Wahl: Die A340 bleibt fester Bestandteil der Flotte.

Keine Entlassungen – vorerst

Entlassungen will Klühr möglichst vermeiden. Ein Personalabbau soll viel mehr über natürliche Fluktuation, die Förderung von Teilzeitmodellen und Frühpensionierungen erreicht werden. Mit dem Geld vom Staat rechnet Swiss spätestens Anfang Juni.

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