Bei Airbus in Hamburg hat ein neues Manufacturing Milling Centre (MMC) die Arbeit aufgenommen. Hier werden Frästeile für Flügel und Rümpfe nun an zentraler Stelle produziert.

Das MMC sei nach einjähriger Bauzeit in Finkenwerder geöffnet worden, teilte Airbus mit. Die Räume seien nun heller, ergonomischer und besser vernetzt, als die zuvor dezentral arbeitenden Fräsabteilungen. Die Metallbearbeitung für Flügelbefestigungen und Strukturmontage sei nun unter einem Dach gebündelt. Vom Fräsen bis zur Oberflächenbehandlung finden alle Arbeitsgänge hier statt.

Neu ist die vernetzte Aufragsannahme auf Abruf, die nun vollständig digitalisiert abläuft. MCC und Endmontage können den jeweiligen Produktionsstand wechselseitig sehen. Ein optimierter Arbeitsablauf soll die Schnelligkeit bei der Fertigstellung, Übergabe und Montage erhöhen. Die früher manuelle Qualitätskontrolle haben jetzt zwei neue 3D-Scan-und-Meß-Roboter übernommen. Zwei Portalkräne erlauben nun das parellele Bestücken zweier Fräsmaschinen.

Für die speziell qualifizierten Mitarbeiter hätten sich die Arbeitsbedingungen ebenfalls verbessert, so Airbus. So gebe es jetzt hohe Fenster für mehr Licht und Frischluft und auf 1100 Quadratmetern Fläche mehr Raum für bessere Ergonomie und die nötige Logistik.

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