Virgin Atlantic stellt sich in der Covid-19-Krise ins Schaufenster – weder die britische Regierung noch Miteigner Delta Air Lines sind zu Finanzhilfen bereit, obwohl Airline-Gründer Richard Branson sogar seine Privatinsel Necker Island als Sicherheit anbot.

„Alle Optionen auf dem Tisch“: Richard Branson will Anteile an Virgin Atlantic an Investoren verkaufen und mit den Erlösen die Finanzlage der Airline stabilisieren. Dies berichtet die Zeitung „The Telegraph“. Virgin Atlantic hat sich wegen der Covid-19-Krise um Staatshilfen im Umfang von 500 Millionen Pfund bemüht, kann laut britischen Medien aber kaum mit Beistand der Regierung über allgemeine Hilfsprogramme hinaus rechnen.

Auch Delta winkt ab

In einem Offenen Brief an die Mitarbeiter von Virgin Atlantic hatte Branson zuvor geschrieben, er biete der britischen Regierung seine Insel Necker Island als Sicherheit an, die zu den Britischen Jungferninseln gehört. Doch davon ließ sich die Staatsführung bislang offenbar nicht beeindrucken. Auch Delta, der 49 Prozent von Virgin Atlantic gehören, wird ihre Beteiligung nicht finanziell unterstützen. Branson hält mit 51 Prozent die Mehrheit an Virgin Atlantic – ein geplanter Verkauf von 31 Prozent an Air France-KLM war bereits vor der Krise gescheitert, Air France-KLM ließ den Deal im Dezember 2019 platzen.

UAV DACH: Beitrag im Original auf https://www.flugrevue.de/zivil/branson-sucht-investoren-virgin-atlantic-steht-zum-verkauf/, mit freundlicher Genehmigung von FLUG REVUE automatisch importiert. Der Beitrag gibt nicht unbedingt die Meinung oder Position des UAV DACH e.V. wieder.