Die Luftwaffe hat die Luftaufklärung für Counter Daesh an die Aeronatica Militare abgegeben. Nur ein A400M bleibt als Tanker in Jordanien.

Die Tornados der Luftwaffe waren seit Juli 2017 in Al-Asrak stationiert, nachdem sie im Kampf gegen den IS bereits zuvor vom türkischen Incirlik aus eingesetzt wurden. Nach Angaben der Luftwaffe kamen in Jordanien mehr als 870 Einsatzflügen zusammen. Über 100000 Luftbilder wurden durch die Soldatinnen und Soldaten vor Ort erstellt, bearbeitet und den Koalitionspartnern zur Verfügung gestellt.

Panavia Tornado der Luftwaffe in Al-Asrak, von wo aus Aufklärungsflüge für den Kampf gegen den IS durchgeführt werden.

Bundeswehr

Panavia Tornado der Luftwaffe in Jordanien.

Nach Abschluss der Mission flogen die vier zuletzt in Al-Asrak eingesetzten Tornados der Geschwader aus Büchel und Jagel am 1. April zurück zu ihren Heimatbasen. Sie wurden dabei von einem A310 MRTT in der Luft betankt.

Tornados der Luftwaffe am 1. April 2020 auf dem Rückweg aus Jordanien.

Luftwaffe

Das Verteidigungsministerium sagte, die Aufklärungsmission werde von Italien übernommen, das Anfang letzten Jahres Eurofighter bei Al Mubarak in Kuwait stationiert hat. Die Eurofighter sind mit dem Aufklärungsbehälter RecceLite II ausgestattet. Ebenfalls in Al Mubarak eingesetzt sind unbemannten Luftfahrzeuge vom Typ Predator.

Die Typhoon der Aeronautica Militare lösen die AMX ab. Sie erreichten am 13. Oktober 2019 1000 Flugstunden, und am 8. März 2020 stand die 2000s Flugstunde in weniger als zwölf Monaten seit Beginn der Operation zu Buche.

Ab dem 1. April wird wie bisher ein A400M die Luftbetankung der Flugzeuge der multinationalen Koalition im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat von Jordanien aus sicherstellen. Der Transporter hatte nach einigen Monaten Parallelbetrieb im vergangenen September die A310 MRTT-Tanker abgelöst.

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