Ein Hilfsflug der Deutschen Lufthansa holt derzeit gestrandete Deutsche aus Auckland in Neuseeland ab. Die 747-400, „Nordrhein-Westfalen“ befindet sich dazu bereits südöstlich von Japan über dem Pazifik.

Die im Dezember 2000 ausgelieferte Boeing 747-430, D-ABVY fliegt derzeit als „LH9902“ von Tokio-Haneda nach Auckland in Neuseeland. In der japanischen Hauptstadt war der Vierstrahler betankt worden und hatte die Besatzung gewechselt.

Nun befindet sich der Jumbo im Anflug auf sein Ziel, das von Lufthansa nur in seltenen Ausnahmefällen angesteuert wird. Alleine der jetzige Abschnitt des Hinflugs ist rund 8500 Kilometer lang. Der Rückflug wird noch am Freitagabend in Frankfurt zurück erwartet.

Korrektur:
Völlig zu Recht haben uns Leser darauf hingewiesen, dass der Taufname „Nordrhein-Westfalen“ bei Lufthansa mittlerweile von „unserer“ 747-400 „Victor Yankee“ auf die neuere 747-8 „Yankee Papa“ (D-ABYP) übergegangen ist. Letztere machte sich am Donnerstagabend als LH507 auf den Weg von Sao Paulo nach Frankfurt.

Vielen Dank für Ihre Hinweise.

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