Nach den Ankündigungen im Dezember hat Airbus Defence and Space nun die Gespräche mit dem Betriebsrat über 2362 Stellenstreichungen bis 2021 begonnen.

Die Restrukturierung der Division sei notwendig, da man von der „Stagnation auf dem Raumfahrtmarkt“ und „und verzögerten Vertragsabschlüssen im Verteidigungsgeschäft“ betroffen sei. Seit drei Jahren lag der Auftragseingang unter den Auslieferungen.

Die den Arbeitnehmervertretern am Mittwoch vorgestellten Pläne sehen den Abbau von 829 Arbeitsplätzen in Deutschland vor, wo etwa 13000 Mitarbeiter im Militärbereich beschäftigt sind. Betroffen sind auch 357 Mitarbeiter in Großbritannien, 630 in Spanien, 404 in Frankreich und 142 in weiteren Ländern.

Diese Maßnahmen werden unterstützt „durch ein verschärftes Rentabilitätsprogramm sowie zusätzliche Initiativen zur Steigerung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und zur Sicherung der künftigen Positionierung der Division“, so Airbus.

Weitere finanzielle Auswirkungen werden derzeit geprüft und zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt, heißt es. Langfristig sieht Airbus für die Rüstungs- und Raumfahrtsparte positive Perspektiven, zum Beispiel durch das neue deutsch-französische FCAS-Programm, das allerdings Lieferungen erst ab 2040 vorsieht.

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