Bei einem Landeunfall einer Boeing 737-800 von Pegasus Airlines am Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen sind nach neuesten Angaben drei Menschen ums Leben gekommen, 180 wurden verletzt.

Die Boeing 737 war nach der Landung am Mittwochabend in Istanbul von der Piste 06 abgekommen. Dabei zerbrach das Flugzeug in drei Teile, der vordere Teil wurde ganz abgerissen. Auf Fernsehbildern war Feuer im Rest des Rumpfes zu sehen.

Nach Angaben des Istanbuler Gouverneurs Ali Yerlikaya war das Flugzeug am Boden rund 50 Meter weit geschlittert und dann aus rund 30 Metern Höhe in tieferliegendes Gelände gestürzt. Wie es zu dem Landeunfall kommen konnte, ist noch unklar. Das Wetter war stürmisch und regnerisch am Mittwochabend.

Nach offiziellen Angaben waren 177 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord der TC-IZK, die von Izmir kam. Noch am Mittwochabend hatte es geheißen, alle Insassen hätten das Unglück überlebt. Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte später allerdings mitgeteilt, dass drei Menschen ums Leben gekommen seien. Die staatliche Nachrichtenagentur spricht von 180 Verletzten.

Landebahn wieder freigegeben

Der Flughafen Sabiha Gökcen war nach dem Unfall zunächst gesperrt worden, Flüge wurden zum neuen Istanbuler Flughafen umgeleitet. Nach Angaben des Airports wurde die Piste am Donnerstagmorgen ab 4 Uhr wieder für Flüge freigeben.

Erst am 7. Januar war ein Flugzeug von Pegasus Airlines am Flughafen Sabiha Gökcen bei schwierigen Wetterverhältnissen von der Landebahn abgekommen. Dabei waren keine Menschen zu Schaden gekommen.

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