Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat wegen der sich ausweitenden Corona-Epidemie in China seine Produktion im chinesischen Werk Tianjin vorübergehend gestoppt.

Airbus teilte am Mittwoch in Toulouse mit, man beobachte die Situation sehr genau und folge den Reiseempfehlungen der Welt-Gesundheitsorganisation WHO. Die Belegschaft werde ständig informiert.

Das A320-Endmontagewerk Tianjin bleibe derzeit geschlossen. Man versuche, die Folgen für die Produktion und die Auslieferungen zu mildern. In China gebe es Regierungsanweisungen, dass die Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten sollten, um möglichst nicht reisen zu müssen. Dazu erhielten die Beschäftigten durch Airbus derzeit zusätzliche IT-Geräte. Die chinesischen und internationalen Reisebeschränkungen wirkten sich global auf das Unternehmen aus und bewirkten logistische Probleme, so Airbus.

Die chinesische Endmontagelinie von Airbus ist ein Joint Venture mit China. Das Werk wird mit europäischen Rümpfen und Komponenten per Schiff via Hamburg beliefert. Die Flügel steuert dagegen die chinesische Seite bei. Zum Jahresende 2019 hatte die Produktion der „Final Assembly Line Asia -FAL A“ bei sechs Flugzeugen der A320neo-Familie pro Monat gelegen.

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