Die Deutsche Luftwaffe holt deutsche Staatsbürger aus dem Corona-Infektionsgebiet in Wuhan nach Deutschland ab. Dazu machte sich am Freitag der Airbus A310-304 „Kurt Schumacher“ der Flugbereitschaft auf den Weg nach China.

Die A310 mit der militärischen Kennung 10+23 startete am Mittag in Köln/Bonn. Sie befand sich gegen 13 Uhr nördlich der polnischen Ostseeküste. Erste Etappe des Fluges ist Moskau. Von dort aus fliegt der Airbus nonstop nach Wuhan. In Wuhan können angemeldete deutsche und EU-Staatsbürger an Bord gehen, sofern sie keine Krankheitssymptome des Corona-Virus aufweisen.

An Bord beobachten Ärzte der Bundeswehr den Zustand der Passagiere, der per Funk an den Boden gemeldet wird. Die Rückkehr und Landung in Frankfurt/Main ist bereits für Sonnabendmittag geplant. Nach Informationen der FLUG REVUE wollen mindestens 150 Personen mitfliegen.

Der Flug findet unter der Federführung des Auswärtigen Amtes statt, welches die Bundeswehr um Hilfe gebeten hatte. Nach der Landung in Frankfurt werden die Passagiere erneut untersucht, eventuelle akute Fälle in Spezialkliniken transportiert, und die restlichen Fluggäste dann geschlossen und unter Quarantänebedingungen in Germersheim bei der Luftwaffe untergebracht.

Erst wenn nach zwei Wochen, der maximalen Corona-Inkubationszeit, keine Symptome einer Corona-Viruserkrankung sichtbar werden, dürfen die Passagiere nach Hause zurückkehren. Damit soll eine Weiterverbreitung der Epidemie in Deutschland ausgeschlossen werden.

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