Nach Abschluss umfangreicher Tests an Land ist die Marineversion des Light Combat Aircraft am Samstag um 10:02 Uhr erfolgreich an Bord des Flugzeugträgers INS Vikramaditya gelandet.

Die Jungfernlandung wurde von Commodore Jaideep Maolankar durchgeführt. Kapitän Dahiya war der Landungssicherheitsoffizier (LSO) und Cdr. Vivek Pandey war der Testdirektor auf dem Schiff, das vor der indischen Westküste kreuzte.

Die Navy-Version des indischen Kampfflugzeugs LCA landet am 11. Januar 2020 erstmals auf einem Flugzeugträger.

DRDO

LCA landet auf Vikramaditya.

Die Marineausführung des LCA wurde von der Defence Research and Development Organisation (DRDO) in Zusammenarbeit mit Hindustan Aeronautics Ltd. entwickelt. Das Programm begann 2003. Ein Navy-Doppelsitzer (NP-1) flog erstmals am 27. April 2012. Das jetzige, modifizierte Testflugzeug (KH3002) begann die Flugerprobung im Februar 2015.

Vor der Trägerlandung wurden auf der Basis INS Hansa in Goa umfangreiche Start- und Landeversuche durchgeführt. Dafür gibt es eine Shore Based Test Facility (SBTF) mit Fangseilen und einer Rampe zum Kurzstart.

In seiner jetzigen Form hat das N-LCA jedoch keine Zukunft, denn die indische Marine will für ihre Flugzeugträger nur zweistrahlige Kampfjets beschaffen. Sie erklärte nach dem Erfolg denn auch: „Mit dieser Leistung haben sich die von einheimischen Firmen entwickelten Technologien, die spezifisch für Deck-basierte Kampfeinsätze sind, bewährt, was nun den Weg zur Entwicklung und Herstellung des Twin Engine Deck Based Fighter für die indische Marine ebnen wird“.

Unterdessen hat die indische Marine auch die Vorarbeiten für den Kauf von 57 Kampfflugzeugen im Ausland vorangetrieben. Ein zukünftiger Wettbewerb wird weithin als Konfrontation der französischen Rafale und der F/A-18 Super Hornet aus den USA angesehen wird. Ob der Weg zu diesem Wettbewerb durch das TEDBF-Programms nicht mehr gangbar ist, bleibt eine Frage der Spekulation.

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