Nach der Entflechtung des Schweizer Luftfahrt- und Rüstungskonzerns RUAG scheidet der langjährige Vorstandsvorsitzende Urs Breitmeier „im gegenseitigen Einvernehmen“ aus.

RUAG International wird als Technologiekonzern den Fokus auf Weltraum- und Flugzeugstrukturbau setzen. „Mit dem Aufbruch in eine neue Ära fiel der Entscheid, einen Staffelwechsel bei der CEO-Position vorzunehmen“, so das Unternehmen. Laut Verwaltungsratspräsident Remo Lütolf ist die Suche nach einer geeigneten Nachfolge bereits extern gestartet.

Bis zum Antritt des neuen CEO führt der langjährige CFO Urs Kiener den Konzern. Remo Lütolf erklärte dazu: „Urs Kiener bringt nicht nur 20 Jahre Expertise als Finanzchef mit, er hat selbst zweieinhalb Jahre die Division Aerostructures operativ geführt. Urs Kiener hat dabei bewiesen, dass er aktiv Veränderungsprozesse anstösst und professionell begleitet. Der gesamte Verwaltungsrat spricht ihm sein volles Vertrauen aus, den Aerospace-Konzern in dieser ambitionierten Übergangsphase zu führen.“ Seit dem 1. Januar 2020 bestehen – unter dem Dach der neuen Beteiligungsgesellschaft BGRB Holding AG – zwei neue Subholdings, MRO Schweiz und RUAG International.

Urs Breitmeier war 18 Jahre lang in leitenden Positionen bei RUAG tätig, die letzten sieben Jahre davon als CEO. Unter seiner Führung entwickelte sich RUAG zu einem internationalen Konzern weiter. „Urs Breitmeier hat die Entflechtung massgeblich geprägt und zum Erfolg gebracht. RUAG International ist somit gut für die Zukunft aufgestellt. Wir wünschen Urs Breitmeier beruflich wie privat alles Gute und weiterhin viel Erfolg,“ so Lütolf.

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