An Heiligabend ist eine Suchoi Su-57 bei einem Testflug vom Flugzeugwerk Komsomolsk am Amur (KnAAS) abgestürzt. Der Pilot konnte sich unverletzt retten.

Die Maschine befand sich laut russischen Medienberichten etwa 110 Kilometer vom Startflugplatz Dzomgi (Vorort von Komsomolsk am Amur) entfernt über einem Waldgebiet. Der Pilot wurde mit einem Mi-8-Hubschrauber geborgen.

Am Boden gab es keine Verluste oder Schäden, bestätigte der Hersteller in einer kurzen Stellungnahme. Die Blackboxen des abgestürzten Jets seien noch nicht geborgen worden.

Die Nachrichtenagentur TASS sprach mit Bezug auf zwei Quellen im Verteidigungsministerium von einem „technischen Versagens des Flugsteuerungssystem“.

Es ist momentan nicht klar, ob es sich bei der Su-57 (neuerdings NATO-Code „Felon“) um die erste Serienmaschine mit der Rumpfnummer „Blaue 06“ (Seriennummer 51001) handelt, die russischen Medien im November in der Endmontage gezeigt worden war. Die Lieferungen des neuen Kampfjets der fünften Generation sollten in diesem Jahr beginnen.

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