Wegen eines Bauteils im Triebwerk, das nicht den Spezifikationen entspricht, müssen die Sea Lynx Mk 88A der Marine vorerst am Boden bleiben.

Im Zuge der technischen Überwachung der Sea-Lynx-Hubschrauber haben die Marineflieger„ eine Zunahme an metallischen Ablagerungen im Triebwerköl“ festgestellt. Als Ursache für die metallischen Ablagerungen wurde ein Bauteil im Triebwerk identifiziert, das nicht den Spezifikationen entspricht und damit einen höheren Abrieb erzeugt. Im schlechtesten Fall könnte dies zum Ausfall eines Triebwerks im Flug führen, so die Marine am Donnerstag.

Da derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden kann, welche Triebwerke der Sea Lynx davon betroffen sind, wurde aus Sicherheitsgründen der Flugbetrieb vorerst ausgesetzt, heißt es.

Die systembetreuende Industrie (Hersteller Leonardo, Wartung bei Airbus Helicopters) wurde aufgefordert, im Rahmen einer Analyse das damit verbundene Risiko zu bewerten und erforderliche Maßnahmen zur Mangelabstellung festzulegen, um die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft des Waffensystems Sea Lynx schnellstmöglich wiederherzustellen.

Der Hubschrauber wird zurzeit nicht im Einsatz oder SAR-Dienst verwendet, so dass sich derzeit keine Auswirkungen auf den unmittelbaren Einsatzbetrieb ergeben, so die Marine, die in Nordholz über 22 Sea Lynx verfügt.

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