In den USA konnte eine weitere Focke-Wulf Fw 190 zu ihrem erfolgreichen Erstflug starten. Der Jäger dessen Hauptbauteile von der Firma FlugWerk stammen gehört zur Sammlung des Tri-State Warbird Museum.

Der Jäger wurde rund um das Typenschild einer 1944 abgeschossenen, bei Arado gefertigten 190 F-8 neu aufgebaut. Dieses Typenschild wurde im Jahr 2000 zusammen mit anderen Teilen geborgen und mit ihnen in die USA verschifft.

Dr. Thomas Summer aus Lafayette, Indiana war der erste Besitzer und er war es auch, der die Entstehung der zukünftigen Zelle bei FlugWerk in Auftrag gab. 2007 spendete Summer den Bausatz und das Typenschild, in den USA handelt es sich damit um eine echte 190 und nicht um einen Nachbau, an das Tri-State-Warbird-Museum in Batavia, Ohio. Natürlich mit der Vorgabe, den Jäger wieder in die Luft zu bringen. Bei der Lackierung entschied man sich für eine späte Variante einer Luftwaffenmaschine mit „Low-Visibility-Markierungen“.

US-Motor für die Focke-Wulf

Die Experten des Museums, anfangs noch unter der Leitung von Paul Redlich, begannen mit der Restaurierung, doch wie so oft zogen sich die Arbeiten über Jahre. Andere Projekte hatten Vorrang und die Frage nach dem passenden Motor stand noch aus. Man entschied sich am Ende für die in Rudy Frascas 190 bereits bewährte Lösung des Einbaus eines Pratt & Whitney R-800-57M2. Die Nutzung machte die Veränderung der oberen Cowling nötig. Der erfahrene Warbirdpilot John Maloney startete am 12. November zum Erstflug.

David O`Maley

Die 190 vor dem Haupthangar des Tri-State Warbird Museum in Ohio.

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