MTU und Safran wollen für das Triebwerk des Next-Generation Fighter bis Ende 2021 ein Gemeinschaftsunternehmen im Verhältnis von 50:50 zu gründen und damit „auf Augenhöhe zusammenarbeiten“.

Über die neue Gesellschaft werden die beiden Hersteller „die Entwicklung, Produktion und Instandhaltungsdienstleistungen des neuen Triebwerks für die nächste Kampfflugzeuggeneration (Next-Generation Fighter, NGF) steuern“.

Mit dieser nach schwierigen Diskussionen erzielten Vereinbarung „unterstreichen Safran Aircraft Engines und MTU Aero Engines ihre Bereitschaft, das Programm effizient zu führen. Grundlagen dafür sind eine Partnerschaft auf Augenhöhe und klare Verantwortlichkeiten“, sagten Olivier Andriès, CEO von Safran Aircraft Engines, und Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines nun in einer offiziellen Mitteilung.

Gleichzeitig heißt es: „In der ersten Phase des Forschungs- und Technologieprogramms (Phase 1A) folgen die beiden Unternehmen … dem von Frankreich und Deutschland für das FCAS-Programm vorgegebenen Vertragsmodell. Für diesen Zeitraum agiert die MTU Aero Engines als Auftragnehmer von Safran Aircraft Engines“.

Die nun gefundene Lösung baut auf der Absichtserklärung auf, die die beiden Unternehmen im Februar 2019 abgegeben hatten. Darin ist festgelegt, dass Safran Aircraft Engines für die Auslegung und Integration des Triebwerks leiten wird, während MTU Aero Engines bereits mit dem Beginn der Entwicklungsphase die Führungsrolle bei allen Themen rund um Instandhaltung und Support während des Betriebs übernehmen wird.

Ein erster Protoyp des „New New European Fighter Engine (NEFE) soll etwa 2031 verfügbar sein. Zu den Schlüsseltechnologien soll ein variables Nebenstormverhältnis zählen.

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