UPS gründet eigene Drohnenairline

Foto: Matternet

Unter dem Namen UPS Flight Forward hat UPS ein neues Tochterunternehmen für den Drohnenflug gegründet. Außerdem beantragte UPS bei der FAA eine gewerbliche Betriebslizenz für die neue Drohnentochter.

Die gewerbliche Drohnen-Betriebslizenz nach Part 135 der US-Zulassungsregeln, also als kommerzielle Airline, solle helfen, den Drohnenbetrieb in ausgewählten Märkten schneller auszubauen als bisher, teilte UPS mit. Dazu habe UPS die neue Tochter UPS Flight Forward gegründet. Die erhoffte Zulassung ermögliche den Drohnenflugbetrieb auch ohne direkte Sichtverbindung, bei Nacht und mit einer unbegrenzten Zahl von Drohnen und Drohnenbedienern, so UPS. Das Unternehmem wolle an der Spitze der kommerziellen Drohnenentwicklung bleiben und als Branchenführer voll zugelassenen Flugbetrieb nach FAA-Regeln durchführen.

Gemeinsam mit dem Partner Matternet betreibe UPS bereits jetzt, nach FAA Part 107, einen beschränkten Drohnenflugdienst in North Carolina. Dort verbinden die Drohnen in Raleigh Standorte des dortigen WakeMed Hospitals und liefern eilige, medizinische Proben ins Labor. Mit der jetzt beantragten Part-135-Zulassung dürfte UPS Drohnenflugbetrieb nach gleichem Muster auch an anderen medizinischen Einrichtungen der USA durchführen.

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