Neue Airbus-Generation als Langstrecken-Businessjet

Foto: Airbus

In Hamburg hat am Mittwoch der erste Airbus ACJ319neo seinen erfolgreichen Erstflug absolviert. Dieser langstreckenfähige Businessjet basiert auf dem Airbus A319neo.

Der Erstflug von und nach Finkenwerder habe eine Stunde und 55 Minuten gedauert, teilte Airbus mit. Das verkürzte Flugtestprogramm der Airbus-Corporate-Jetliner-Variante (ACJ) konzentriere sich auf besondere Merkmale der Businessjet-Version. Dazu zählten Extratanks im Frachtraum für interkontinentale Reichweite.

Das Flugzeug wird später an das deutsche Unternehmen K5 Aviation geliefert und erhält zuvor noch seine „VVIP“-Kabine. Diese maßgeschneiderte Ausstattung erfolgt, wie bei großen Businessjets üblich, erst nach der Auslieferung bei Fokker Techniek in den Niederlanden.

Die ACJ319neo verfügt über die neuen Triebwerke der A320neo-Familie und über Flügel mit Sharklets. Bis zu fünf modulare Zusatztanks im Frachtraum bringen die Reichweite auf über 11.000 Kilometer. In der Kabine herrscht ein erhöhter Innendruck, so dass die Passagiere bei sehr langen Flügen erhöhte Aufenthaltsqualität haben.

Airbus hat für die ACJ320neo-Familie bisher 14 feste Bestellungen erhalten. Eine neue ACJ319 gibt es ab 100 Millionen Dollar, wobei die maßgeschneiderte Kabine nach Kundenwunsch den Preis noch weiter erhöhen kann. Vorteil der auf Airlinern basierenden, großen Businessjets ist deren großes Kabinenvolumen an Bord, das auch für größere Delegationen reicht. Außerdem sind Ersatzteile, Wartungsunternehmen und Personal weltweit verfügbar.

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