Französische Airline ersetzt Jumbos durch A330neo

Foto: Corsair

Die Intro Aviation sei damit Mehrheitseigentümer der Corsair, gaben Intro und Corsair in einer gemeinsamen Pressmitteilung bekannt. Der bisherige Eigentümer TUI France habe sämtliche Corsair-Anteile an die irische Holding Diamondale übertragen.

An Diamondale hält die Intro 53 Prozent der Anteile. Außerdem sind dort auch noch die TUI Group mir 20 Prozent und die Corsair-Mitarbeiter mit 20 Prozent über eine geplante Stiftung beteiligt. Die Partner wollen mindestens drei Jahre lang ihre Anteile halten und geben den Mitarbeitern zwei Jahre lang Beschäftigungsgarantien.

Die Corsair-Flotte soll bis zum Jahr 2023 auf 13 Flugzeuge wachsen. Dabei werden die drei vorhandenen Jumbo Jets durch sechs neue A330neo ersetzt. Drei A330-900 wurden dazu Mitte März bereits bestellt, sie werden 2021 geliefert. Die restlichen Flugzeuge folgen 2021 bis 2023. Die reine Airbus-Flotte mit Dreiklassenbestuhlung, darunter einer Business Class, soll die Betriebskosten senken. Außerdem soll der Betrieb in Paris-Orly konzentriert werden, wo weiteres Streckenwachstum geplant ist.

Corsair ist eine französische Langstreckenfluggesellschaft mit 1200 Mitarbeitern, die 1,2 Millionen Passagiere im Jahr befördert. Zu den Zielen gehören die Karibik, der Indische Ozean, Afrika, Kanada und Kuba. Ab dem 10. Juni wird auch Miami in den USA bedient. Die deutsche Luftfahrt-Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation GmbH aus Reichenschwand wurde von Hans Rudolf Wöhrl gegründet. Leiter ist der Mitgesellschafter Peter Oncken.

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