Schon bevor die Endmontage der ersten Boeing 737 MAX 10 beginnt, können die Boeing-Mechaniker in Renton die künftigen Arbeitsabläufe mit Hilfe virtueller Realität überprüfen.

Boeing VR Brille Schulung Endmontage 737 MAX 10 Renton

Ein Boeing-Mechaniker aus Renton sieht in seiner Virtual-Reality-Brille dreidimensional das Fahrwerk der künftigen Boeing 737 MAX 10 als Computerbild. Er kann damit bereits die späteren Montageabläufe überprüfen. Foto und Copyright: Boeing  

 

Boeing zeigte einen Kurzfilm der ersten Schulungen mit Hilfe sogenannter VR-Brillen. Die Mechaniker sehen darin die künftig zu montierenden Teile als dreidimensionale Grafiken aus der Konstruktionssoftware. Sie können die virtuellen Teile mit Hilfe eines drahtlosen Joysticks sogar „greifen“ und an den Einbauort „heben“, so dass die späteren Arbeitsabläufe bereits veranschaulicht werden. Boeing nutzt die Technik auch für die Programme 777X und KC-46. Die Rückmeldungen der Mechaniker fließen wieder an die Konstruktionsabteilung zurück, so dass eventuelle Änderungswünsche noch vor der endgültigen Planung der Endmontageabläude berücksichtigt werden können.

Die Boeing 737 MAX 10 ist die längste 737-Version. Sie unterscheidet sich neben der Rumpflänge vor allem durch ein neues Hauptfahrwerk, das für erhöhte Bodenfreiheit beim Rotieren verlängert werden kann. Die 737 MAX 10 wird in Renton künftig im Wechsel mit den anderen Varianten mit sehr hoher Taktrate produziert, so dass die hier leicht abweichenden Arbeitsabläufe bei der Endmontage möglichst gut vorbereitet werden müssen.

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